Hand hält eine Lupe, die Bäume in einem Wald vergrößert zeigt.

Nachhaltigkeit

Offenlegungs­verordnung

Die EU hat sich im Rahmen des europäischen „Green Deal" und des (EU-)Aktionsplans zum Ziel gesetzt, eine nachhaltige EU-Wirtschaft zu erreichen. Ein Baustein hierfür ist die sogenannte Offenlegungsverordnung.

Ziel der Offenlegungsverordnung

Die sogenannte Offenlegungsverordnung (EU) 2019/2088 vom 27. November 2019 wurde in allen Mitgliedsstaaten der Union zum 10. März 2021 in Kraft gesetzt.

Gemäß der Offenlegungsverordnung sind Finanzmarktteilnehmer (z.B. Lebensversicherer, Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung oder Anbieter von Altersvorsorgeverträgen) und Finanzberater verpflichtet, Transparenz bei der Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken und der Berücksichtigung nachteiliger Nachhaltigkeitsauswirkungen in ihren Prozessen herzustellen und entsprechende Informationen zu veröffentlichen.
 

Was heißt "Nachhaltigkeitsrisiken"?

Als Nachhaltigkeitsrisiken (ESG-Risiken) werden Ereignisse oder Bedingungen aus den drei Bereichen Umwelt (Environment), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Governance) bezeichnet, deren Eintreten negative Auswirkungen auf den Wert der Investition bzw. Anlage haben könnten. Diese Risiken können einzelne Unternehmen genauso wie ganze Branchen oder Regionen betreffen. 

Wesentliche Nachhaltigkeitsrisiken sind:

  • Umwelt: In Folge des Klimawandels könnten vermehrt auftretende Extremwetterereignisse ein Risiko darstellen. Dieses Risiko wird auch physisches Risiko genannt. Ein Beispiel hierfür wäre eine extreme Trockenperiode in einer bestimmten Region. Dadurch könnten Pegel von Transportwegen wie Flüssen so weit sinken, dass der Transport von Waren beeinträchtigt werden könnte.
  • Soziales: Im Bereich des Sozialen könnten sich Risiken zum Beispiel aus der Nichteinhaltung von arbeitsrechtlichen Standards oder des Gesundheitsschutzes ergeben. 
  • Unternehmensführung: Beispiele für Risiken im Bereich der Unternehmensführung sind etwa die Nichteinhaltung der Steuerehrlichkeit oder Korruption in Unternehmen. 

Gesellschaftliches Engagement

Gesellschaftliches Engagement steht bei der Bayerischen für die Unterstützung sozialer Projekte und regionaler Initiativen, die Arbeit der Erwin‑Flieger‑Stiftung sowie Mitarbeitendenaktionen.

Umwelt

Im Handlungsfeld Umwelt konzentrieren wir uns auf die Vermeidung und Reduktion von CO₂-Emissionen. Dafür erheben wir jährlich den CO₂-Fußabdruck unseres Geschäftsbetriebs, unserer Kapitalanlage sowie unseres Exklusivvertriebs.

Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette

Unser Engagement in Kapitalanlage, Produkte und Vertrieb

Verantwortungsvolle Unternehmensführung

Verantwortungsvolle Unternehmensführung bedeutet für uns, Interessengruppen einzubeziehen, klare Governance‑ und Compliance‑Strukturen zu sichern und ESG fest im Risikomanagement zu verankern.