Reform der geförderten Altersvorsorge
Neue Chancen für Ihre Beratung
Die staatlich geförderte Altersvorsorge wird umfassend reformiert.
Neue Fördermechaniken, neue Produkte und vereinfachte Regeln schaffen neue Möglichkeiten für Beratung, Bestandsentwicklung und Kundengewinnung.
Nutzen Sie die Reform als strategischen Beratungsanlass, um Förderlücken zu schließen und die Altersvorsorge Ihrer Kunden zu optimieren.
Die drei zentralen Vorsorgebausteine
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Riester (Bestandsverträge) |
Neues Reformmodell |
Basisrente |
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| Riester-Verträge bleiben vor allem dort stark, wo eine hohe staatliche Förderung auf einen vergleichsweise geringen Eigenbeitrag trifft. | Das neue Reformmodell setzt auf eine einfachere, klarere und für viele Kundinnen und Kunden besser verständliche Förderlogik. | Die Basisrente ist vor allem dann besonders interessant, wenn der steuerliche Effekt eine zentrale Rolle spielt. |
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Besonders attraktiv für:
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Besonders attraktiv für:
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Besonders geeignet für:
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Förderung:
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Förderung:
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Steuerlicher Vorteil:
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Riester-Verträge strategisch prüfen statt vorschnell kündigen
Die Reform macht bestehende Riester-Verträge nicht automatisch schlechter.
Im Gegenteil: In vielen Fällen ist eine Kündigung die falsche Entscheidung.
Entscheidend ist eine saubere Prüfung von Förderung, Beitrag, Laufzeit und persönlicher Situation.
Unser Grundsatz in der Beratung: Kündigung nur in Ausnahmefällen – Optimierung immer zuerst prüfen.
Beratungsstrategie für Vermittlerinnen und Vermittler
Mit dem richtigen Beratungsansatz wird aus der Reform echte Vertriebschance
Die Reform der privaten Altersvorsorge ist weit mehr als eine gesetzliche Änderung. Sie ist ein konkreter Anlass, um Bestände zu aktivieren, Förderlücken aufzudecken und Kunden neu für das Thema Vorsorge zu sensibilisieren. Entscheidend ist dabei eine klare Beratungsstruktur, die Orientierung schafft und den konkreten Mehrwert für den Kunden sichtbar macht.
1. Fördercheck
Verborgenes Potenzial sichtbar machen
Am Anfang steht die einfache, aber entscheidende Frage: Nutzen Ihre Kundinnen und Kunden ihre staatliche Förderung wirklich vollständig aus?
Genau hier liegt in der Praxis oft ungenutztes Potenzial. Denn bei vielen Verträgen wurden Beiträge über Jahre nicht angepasst. Einkommen haben sich verändert, Kinderzulagen wurden nicht mehr optimal berücksichtigt oder die Förderlogik passt nicht mehr zur aktuellen Lebenssituation.
Geprüft werden dabei insbesondere:
- Volle Zulagen
- Der passende Beitrag zur Ausschöpfung der Förderung
- Die aktuelle Einkommensbasis
Das Ergebnis ist oft überraschend: Viele Kundinnen und Kunden verlieren Jahr für Jahr 100 bis 300 Euro staatliche Förderung, ohne es zu wissen.
2. Vergleich der Fördermodelle
Alt, neu oder kombiniert: Welche Lösung bringt wirklich den größten Vorteil?
Im nächsten Schritt geht es nicht um Bauchgefühl, sondern um einen sauberen wirtschaftlichen Vergleich. Denn nicht jede Förderung ist automatisch die beste Lösung. Entscheidend ist, welches Modell im konkreten Fall den größten Nutzen bringt.
Im Fokus stehen dabei:
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die tatsächliche Förderquote
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die Kosten
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die verbleibende Laufzeit
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das Renditepotenzial
So entsteht eine belastbare Entscheidungsgrundlage, mit der sich bestehende Verträge, neue Förderwege und mögliche Kombinationen klar bewerten lassen.
3. Steuerstrategie
Nicht nur die Zulage, sondern die gesamte Förderwirkung betrachten: die steuerliche Perspektive gehört zwingend dazu.
Berücksichtigt werden insbesondere
- die Einbindung einer Basisrente,
- mögliche Vorteile über den Sonderausgabenabzug,
- der individuelle Grenzsteuersatz.
Gerade bei Selbständigen, Gutverdienern und einkommensstärkeren Haushalten kann die steuerliche Förderung ein entscheidender Hebel sein, um Vorsorge noch effizienter aufzubauen.
4. Strategische Entscheidung
Am Ende zählt nicht das Produkt, sondern die beste Lösung.
Ist die Förder- und Steuerlogik sauber analysiert, folgt die strategische Entscheidung. Nicht ideologisch. Nicht nach Schema F. Sondern danach, was für den Kunden wirtschaftlich wirklich sinnvoll ist.
In der Praxis führen die Ergebnisse meist zu drei klaren Handlungsoptionen:
- Den bestehenden Vertrag optimieren
- Das neue Fördermodell gezielt nutzen
- Die Vorsorge mit einer Basisrente sinnvoll ergänzen
So wird aus der Reform kein abstraktes Gesetzesthema, sondern ein konkreter Beratungsansatz mit echtem Mehrwert.
Einfach ins Gespräch kommen: Ansprachekonzepte für Vermittler
Die Reform schafft neue Beratungsanlässe. Unsere praxiserprobten Ansprachekonzepte unterstützen Sie dabei, Kunden gezielt anzusprechen, Förderpotenziale aufzuzeigen und Beratungsgespräche erfolgreich zu starten.