Vermögenswirksame Leistungen
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Vermögenswirksame Leistungen

Damit aus kleinen Summen ein kleines Vermögen werden kann, bietet Ihnen die Bayerische eine sinnvolle Auswahl an geeigneten Anlageformen für Ihre Vermögenswirksamen Leistungen an.

Monat für Monat zahlen Sie als Arbeitnehmer Steuern an den Staat. Vermögenswirksame Leistungen bieten vielen Arbeitnehmern die Chance, sich beim Vermögensaufbau auch einmal durch den Staat unterstützen zu lassen.

So funktionieren vermögenswirksame Leistungen

Bis zu 40 Euro werden monatlich direkt vom Arbeitgeber in eine nach dem 5. Vermögensbildungsgesetz begünstigte Anlageform überwiesen. Zu diesen Anlageformen zählen Bausparverträge und Aktienfonds.

Wer folgende Einkommensgrenzen (= zu versteuerndes Jahreseinkommen) nicht überschreitet, erhält vom Staat zusätzlich die Arbeitnehmer-Sparzulage:

  • Ledige nicht mehr als 20.000 Euro,
  • Verheiratete nicht mehr als 40.000 Euro.

Wichtig: Das tatsächliche Bruttoeinkommen kann durchaus deutlich höher sein - insbesondere bei Verheirateten mit Kindern aufgrund der Frei- und Pauschalbeträge, die sie in ihrer Steuererklärung geltend machen können.

Die Höhe der Arbeitnehmer-Sparzulage und des staatlich geförderten Höchstbetrags sind abhängig von der gewählten Anlageform:

  • Bei Einzahlung in einen Bausparvertrag:
    Arbeitnehmer-Sparzulage: 9 %
    Staatlich geförderter Höchstbetrag: 470 Euro jährlich
  • Bei Einzahlung in Aktienfonds:
    Arbeitnehmer-Sparzulage: 20 %
    Staatlich geförderter Höchstbetrag: 400 Euro jährlich

Es gilt eine Mindestanlagedauer von 7 Jahren. Die Frist beginnt jeweils am 1. Januar des Kalenderjahres, in dem der Vertrag abgeschlossen wurde.

Für wen gibt es vermögenswirksame Leistungen?

Vermögenswirksame Leistungen können grundsätzlich nur Arbeitnehmer erhalten. Berechtigt sind u.a. auch Auszubildende, Praktikanten, Beamte, Richter, Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit.

Sie sind beschäftigt und erhalten keine vermögenswirksamen Leistungen?

Dann fragen Sie am besten Ihren Arbeitgeber, ob Sie nicht auch wie viele andere Arbeitnehmer vermögenswirksame Leistungen erhalten können. Grundsätzlich sind sie eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers. Will der Arbeitgeber keine vermögenswirksamen Leistungen zahlen, haben Sie die Möglichkeit, diese selbst aufzubringen, um ggf. in den Genuss der staatlichen Förderung zu kommen. Dazu bitten Sie Ihren Arbeitgeber, einen Teil Ihres Gehalts direkt in die von Ihnen gewählte Anlageform zu überweisen.

Vermögenswirksame Leistungen und betriebliche Altersversorgung

Auch das ist möglich: Vermögenswirksame Leistungen können in vielen Fällen auch unmittelbar für die Altersvorsorge genutzt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie Ihre VL in eine betriebliche Altersversorgung umwandeln und so gleichzeitig Steuern und Sozialabgaben sparen.

Was wenige wissen

Vermögenswirksame Leistungen stellen für den Arbeitnehmer steuerlich und sozialversicherungsrechtlich einen Zufluss von Arbeitslohn dar. Darauf fallen Steuern und Abgaben an und belasten somit das Nettogehalt.

So machen Sie mehr aus Ihren Vermögenswirksamen Leistungen:

  • Vermögenswirksame Leistungen können zugunsten einer betrieblichen Altersversorgung steuer- und sozialversicherungsfrei umgewandelt werden.
  • Durch die erzielten Ersparnisse kann im Ergebnis - bei unverändertem Nettogehalt - sogar deutlich mehr als die eigentliche vermögenswirksame Leistung in den Vertrag eingezahlt werden.

So geht's

Sie vereinbaren mit Ihrem Arbeitgeber, dass künftig die bisherige vermögenswirksame Leistung zu Gunsten einer betrieblichen Altersversorgung umgewandelt wird. Als Durchführungsweg bietet sich am besten die Direktversicherung an.

  • Vorteile für Arbeitnehmer: Der Beitrag ist steuer- und sozialversicherungsfrei, dies ermöglicht eine höhere Geldanlage für den Aufbau einer Altersversorgung bei unverändertem Nettoeinkommen.
  • Vorteile für den Arbeitgeber: Der Arbeitgeber spart ebenfalls den AN-Anteil an den Sozialabgaben.

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