Das sind die wildesten Halloween-Streiche und Pannen in der Geschichte überhaupt!

Im Monat Oktober kommen Gruselfans voll auf ihre Kosten. Schließlich steht endlich Halloween vor der Tür! Das schaurig-schöne Gruselfest aus Amerika begeistert auch hierzulande jeden, der gerne dem Horror und Schrecken verfallen ist. Neben Horrorfilmen und düsteren Kostümen ist für die Extraportion Gruselfaktor dann vor allem Eines wichtig: Halloween-Streiche

Ob als Hexe, Zombie, Vampir, Gespenst oder Geist verkleidet: Auf den ein oder anderen Unfug aus Tradition haben viele Jugendliche in der Nacht auf Allerheiligen dann doch immer Lust!

Doch weil ein paar Eier an der Hauswand schon längst niemanden mehr erschrecken (sondern höchsten einfach nur ärgern), wollen sich Streichespieler jedes Jahr mit den nächsten Schockern übertreffen. Das dabei der Masterplan schnell in einer Streichpanne endet, ist wohl vorprogram-miert. Etwas Schadenfreude und Schmunzeln kann man sich dabei dann wohl nur selten verkneifen.

Und nachdem man ja bekanntlich aus Fehlern lernen kann, möchten wir auch Ihnen nichts vorbehalten. Deshalb haben wir 4 Halloweenstreiche für Sie gesammelt, die mal komplett nach hinten losgegangen sind.

Halloween-Panne #1: Dumm(y) gelaufen

Geschnitzte Kürbisse und gruselige Laternen – die typischen und traditionellen Halloween-Dekorationen waren den folgenden Pannenvögeln wohl zu langweilig. Zumindest können wir uns nur so erklären, dass sie sich für einen von der Dachrinne hängenden, menschengroßen Dummy als Hausschmuck entschieden.

Um die Szenerie nach einem schaurigen Unfall bei Arbeiten am Haus aussehen zu lassen, platzierten sie zudem eine Leiter unter der mit Jeans, Pullover und Schuhen bekleideten Puppe. Damit war der Halloweenstreich perfekt – vielleicht sogar etwas zu perfekt. Denn der gestellte Halloween-Unfall sah wohl so täuschend echt aus, dass besorgte Nachbarn den Notruf wählten. Bevor die Streichespieler die Panik der Nachbarn bemerkten, stand jedoch bereits ein Feuerwehrauto zur Rettung des Dummys bereit. Wären sie mal lieber bei geschnitzten Kürbissen geblieben. Das wäre lustiger geworden!

Halloween-Panne #2: Unverhoffter Streich

Unsere nächste Halloween-Panne war wohl eher ein Zufallstreffer als ein lang geplanter Streich – was sie aber umso lustiger macht! Aber lesen Sie selbst: Ein Gruselfan aus Michigan wollte bei der alljährlichen Halloween-Party wohl den Preis für das beste Kostüm abstauben. Nur so können wir uns erklären, dass er als Einbrecher verkleidet mit Sturmmaske, kugelsicherer Weste und einer täuschend echt aussehenden Waffe auf der Party auftauchte. 

Alles schön und gut. Zumindest bis zum Ende der Party. Auf dem Heimweg schaute der Hobbyräuber nämlich bei einem Schnellrestaurant auf ein abendliches Betthupferl vorbei – immer noch in der Verkleidung eines Einbrechers. Sie können sich denken, was dann passierte. Das ganze Restaurant verfiel in Panik, sodass die ebenfalls schockierte Kellnerin den Alarm auslöste. Bei dem darauffolgenden Polizeieinsatz kam der Glückspilz mit einer Verwarnung davon, sein Kostüm musste er jedoch bei der Polizei abgeben. Aber: Später haben sicher einige über diese Geschichte lachen können.

Halloween-Panne #3: Den Vogel abgeschossen

Mit dem folgenden Streich hatten die Gäste einer Bar in Wisconsin wohl kaum gerechnet. Am Halloweenabend saßen sie nichts ahnend auf ihren Plätzen – bis eine Gestalt mit einem Vogelkäfig auf dem Arm die Bar betrat. Schneller als die Gäste schauen konnten, führte dieser seinen Streich aus. Er ließ die sich im Vogelhaus befindenden Vögel einfach frei. Die flatterten dann, so wie Vögel es eben an sich haben, neugierig im ganzen Raum herum.

Zugegeben, bis hierhin klingt das nach keinem besonders gruseligen Halloweenstreich. Doch ein Gast erlebte mit dem flatternden Besuch wohl den absoluten Horror. Denn eine Frau, die zu diesem Zeitpunkt ebenfalls die Bar besuchte, hatte panische Angst vor Vögeln und rief die Polizei. Für sie hatte es sich ausgefeiert. Die Polizei musste den fliegenden Überraschungsbesuch dann aus der Bar vertreiben, der jetzt in freier Wildnis weiterflattern kann. Deshalb heißt es zumindest für die Vögel – Ende gut, alles gut!

Halloween-Panne #4: Auf die gute Nachbarschaft!

…mit diesem Spruch konnte unser letzter Pannenkandidat wohl nichts anfangen. Der Mann aus Florida hatte mit seinem Halloweenstreich nämlich nur eines im Sinn: Die ungeliebte Nachbarin bloßstellen. Dazu stellte er das Eingangsschild einer Irrenanstalt, das auf das Haus seiner Nachbarin zeigte, in seinen Vorgarten. 

Doch das war noch nicht alles! Auch ein Grabstein aus Plastik fand bei ihm Platz. Dessen Aufschrift beinhaltete nicht nur den Namen der Frau, sondern auch einen Spruch, der sich über ihr Single-Dasein in ihren Vierzigern lustig machte. Die Nachbarin des Mannes konnte über seine Vorgartendekoration überhaupt nicht lachen und verklagte ihn kurzerhand. Zur Überraschung des Streichespielers bekam sie vor Gericht auch noch Recht. Ein typischer Fall von: Wer zuletzt lacht, lacht am besten!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein unbeschadetes Halloween-Fest ohne Sachbeschädigungen – und mit lediglich harmlosen Streichen!