Tipps für jeden Anlegertyp - ob cool, dickhäutig oder sicherheitsliebend

Ruhe und Gelassenheit bewahren

Panik ist für Sparer nie ein guter Ratgeber. Börsenexperten empfehlen angesichts der Corona-Krise keine emotionalen Entscheidungen zu treffen. Denn nichts ist so schädlich für Ihre Finanzen und Altersvorsorge als das beherzte und unbedachte „jetzt in die Hand nehmen“.

Wie lange es noch so turbulent an den Börsen weitergeht, hängt vom weiteren Verlauf der Corona-Krise ab. Wichtig ist: Es gibt eine Zeit nach der Corona-Krise. Ob sie im zweiten Halbjahr 2020 beginnt oder erst später, lässt sich derzeit nicht seriös beantworten.

Wie funktioniert die Fondsrente ohne Garantie?

Der Sparanteil Ihres Versicherungsbeitrags wird in einem oder mehreren Investmentfonds angelegt, die Sie selbst ausgewählt haben. Da Sie an der Wertentwicklung der Fonds unmittelbar beteiligt sind, entstehen Renditechancen, aber auch Risiken aufgrund fallender Kurswerte bzw. -verluste.

Die Fondsrente ist flexibel und passt sich flexibel Ihrem Leben an: Sie können Kapital entnehmen, ihre Beiträge erhöhen, verringern oder aussetzen, den Rentenbeginn selbst bestimmen oder statt einer Rente auch eine Kapitalzahlung wählen.

Die Fondsrente spielt langfristig ihre Vorteile aus - darum geht´s bei der Altersvorsorge

Hohe Kursverluste schmerzen immer. Als Anleger sollten Sie sich aber klar machen, dass für Verluste und Gewinne grundsätzlich gilt: So lange Sie ihre Anlagen nicht verkaufen, stehen sie erst einmal nur auf dem Papier. Natürlich ist der eigene Instinkt, alle Investments aufzulösen, verständlich und menschlich. Wer die Chancen an den Kapitalmärkten nutzen will, sollte die langfristige Perspektive nicht aus den Augen verlieren. Investmentfonds tendieren dazu, Anleger über einen längeren Zeitraum zu belohnen.

Langfristig ausgerichtete Anleger lassen sich von Crash-Phasen nicht erschrecken

Corona ist nicht die erste Börsenkrise am Aktienmarkt. Die Historie zeigt, dass die Folgen aber immer zeitlich begrenzt waren: Indizes wie zum Beispiel der S&P 500 haben bisher alle Kursrückgänge im Laufe der Zeit aufgeholt. Deshalb blicken langfristig ausgerichtete Anleger geduldig in die Zukunft und sehen solche Marktphasen als gute Chance, ihr Portfolio auszubauen.

Jetzt die Fondsrente zu kündigen oder Aktien zu verkaufen, um das Risiko vermeintlich zu minimieren, würde nur Verluste bringen. Deshalb handeln Sie bitte nicht voreilig. Jedenfalls dann nicht, wenn Sie davon ausgehen, dass die Kapitalmärkte wieder gute Jahre vor sich haben werden. In der Finanzkrise 2008 gaben die Kurse auf breiter Front um über 45 Prozent nach. Nicht wenige dachten damals, das System werde zumindest einen größeren Schaden davontragen, wenn es überhaupt überleben würde. Ein gutes Jahr später war der Absturz wieder überstanden. Das ist jedoch keine Gewähr dafür, dass es diesmal wieder so kommt.

Langfristig tendiert das Verlustrisiko gegen null

Wer sicherheitsliebend ist, sollte mit Geduld und Disziplin sparen. Denn je länger gespart wird, desto geringer ist das Verlustrisiko. Ein Beispiel: Wer zu irgendeinem Zeitpunkt zwischen Ende März 1986 und Ende Mai 2018 einmalig in den Welt-Aktienindex MSCI World investiert hat, erlitt nach einem Jahr Haltedauer im schlechtesten Fall einen Verlust von 39 Prozent. Im besten Fall erzielte er einen Gewinn von 65 Prozent.

Wertentwicklung einer Anlage in den Weltindex MSCI World nach Haltedauer

Bild Fondsrente

Langer Atem zahlt sich aus:

  • Ab 14 Jahren liegt das Risiko bei null.
  • Nach 20 Jahren ist das schlechteste Ergebnis ein Plus von 2,8 % p.a.
  • Ein durchschnittlicher Verlauf erbrachte 6,3 % p.a. in 20 Jahren.
  • Im besten Fall waren es 8,5 % p.a

Regelmäßige Sparraten zahlen sich langfristig aus

Wer regelmäßig Geld im Rahmen einer Fondsrente spart bzw. anlegt, hat langfristige Anlageziele. Die Corona- Krise hat zwar kurz- oder mittelfristig negative Auswirkungen. Nach Ansicht von Experten dürfte sich aber langfristig nichts an den positiven Aussichten für Aktien ändern. Nach wie vor gilt: Fonds und Aktien sind nicht risikolos, aber in Zeiten von Nullzinsen alternativlos.

Außerdem: Wer jetzt aussteigt, realisiert nicht nur Verluste, sondern verpasst auch die Chance auf eine spätere Markterholung. Ein Sparplan ist maßgeschneidert für solche Börsenphasen, da Sie bei niedrigen Kursen mehr Fondsanteile fürs gleiche Geld bekommen: Läuft es an der Börse schlecht, sind die Kurse zwar unten. Das hat jedoch den Vorteil, dass Sie automatisch mehr Fondsanteile zu niedrigen Preisen erwerben. Es entsteht so ein Durchschnittspreis, der langfristig Gewinne wahrscheinlich macht und zu einer höheren Endrendite führen kann (Durchschnitts-Kosten-Effekt).

Aussteigen, aussetzen oder den Beitrag erhöhen - wie soll ich reagieren?

Da die Zinsen auf lange Sicht sehr niedrig bleiben werden und vermeintlich sichere Sparformen wie Sparbuch, Festgeld und Termingeld keine oder nur noch sehr geringe Renditen bringen, sind Fonds für die Altersvorsorge unentbehrlich. Wenn Sie Ihre Altersvorsorge langfristig – auf mindestens 10 bis 15 Jahre angelegt haben – sollten Sie heftigere Kurseinbrüche an den Börsen nicht aus der Ruhe bringen. In der Vergangenheit gab es solche Phasen immer wieder. Und selbst heftige Rücksetzer konnten wieder ausgeglichen werden.

Beispiel: Wer Ende 2006, also im Jahr vor der Finanzkrise, in den Dax investiert hatte – also zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt – erzielte bis 2019 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 5,5 Prozent.

dax

Quelle: dws.de

Wir empfehlen deshalb, die Fondsrente nicht auszusetzen oder zu kündigen, da es um Ihre Altersvorsorge geht. Am besten fragen Sie sich, ob Sie das Geld aus Ihrer Fondsrente in den nächsten 10 Jahren wirklich benötigen oder ob es nicht doch besser zur Verbesserung Ihres Lebenssituation im Alter angelegt ist.

Grundsätzlich kann niemand vorhersagen, wie sich die Börsenkurse entwickeln. Der Wendepunkt lässt sich sowieso nie genau erwischen. Wer einen langfristigen Anlagehorizont hat, für den könnten sich allerdings in den nächsten Wochen und Monaten günstige Einstiegsmöglichkeiten ergeben, um die Beiträge der Fondsrente aufzustocken. Wenn die Kurse wieder steigen und die Anteile teurer werden, können Sie Ihren Betrag auch wieder zurückfahren.

Was bedeutet dies speziell für mich?

Sie sind um die 30 Jahre alt

Sie können sich zurücklehnen. Sofern Sie noch keine allzu großen Summen gespart haben, haben Sie auch aufgrund Ihres Alters noch viel Zeit, diese Krise einfach auszusitzen.

Sie sind um die 40 Jahre alt

Sie können ebenfalls locker bleiben. Denn bis zur gesetzlichen Rente bleiben immer noch mehr als 20 Jahre. Sie könnten jetzt das aktuelle Kursniveau als Einstiegsgelegenheit nutzen, um günstig Fondsanteile zuzukaufen und damit Ihre Altersvorsorge zu erhöhen.

Sie sind 50+

Auch Sie haben gute Chancen, die derzeitigen Verluste wieder aufzuholen, wenn es nach den Zahlen des Deutschen Aktieninstituts (DAI) geht:

Seit 1970 hätten Anleger, die mit einem Einmalbeitrag in den Dax investierten, spätestens nach 13 Jahren in allen 10-Jahres-Zeiträumen mindestens ihren Einsatz herausbekommen.

Bei monatlicher Sparweise gilt nahezu das Gleiche: Hier lagen Anleger sogar schon bei 12 Jahren immer auf Plus-Minus Null oder im positiven Bereich.

Was bedeutet „Shiften“ und „Switchen“?

Wer jetzt seine Anlagestrategie ändern will, kann dies gerne tun. In diesem Zusammenhang hört man immer wieder die Begriffe „Shiften“ und „Switchen“.

  • Wollen Sie Ihre Anlagestrategie ändern und in einen Fonds wechseln, in dem Ihr Sparanteil derzeit angelegt wird, nennt man dies „Switchen“. Ihre künftigen Beträge fließen dann in den neuen Fonds. Die bisher gesparten Fondsanteile bleiben im „alten“ Fonds.
  • Beim „Shiften“ wandern die bisher angesparten Fondsanteile in die neue Anlagestrategie. Die monatlichen Beiträge können Sie dann entweder ebenfalls in den neuen oder weiter in den bisherigen Fonds anlegen.

Mit diesen beiden Verfahren haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fondsrente zu steuern. Shiften und Switchen sind bei der Bayerischen kostenlos.

Wir sind für Sie da - Ihr Kontakt zur Bayerischen

Ob Sie gerne Ihre Fondsaufteilung ändern möchten oder sich für eine Zuzahlung bzw. Beitragsänderung interessieren - wir beraten Sie gerne.

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Es wird eine Zeit nach Corona geben. Deshalb empfehlen wir Ihnen, wichtige Entscheidungen auch hinsichtlich Ihrer Altersvorsorge nicht aus dem Blick zu verlieren.

Die Niedrigzinsphase macht vermeintlich sichere Geldanlagen wenig attraktiv. Insgesamt machen Sie damit ein reales Minus, da die Habenzinsen (= Null) unter der Inflationsrate liegen.

Die Investment-Rente unserer nachhaltigen Marke Pangaea Life ist in diesen schwierigen Börsenzeiten gut aufgestellt. Denn die Rendite des Pangaea Life Fonds hängt nicht von Unternehmensergebnissen börsennotierter Aktiengesellschaften ab, sondern resultiert aus Stromverkäufen aus erneuerbaren Energien-Anlagen. Dabei ist ein Großteil des „grünen“ Stroms über staatlich garantierte Einspeisevergütungen oder langfristige Stromabnahmeverträge abgesichert. Da uns das Niedrigzinsumfeld noch lange begleiten wird, sind Anlageklassen mit kontinuierlichen Erträgen unabhängig von den Kapitalmärten sehr attraktiv.

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