Lexikon

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Verlängerungsphase

Der Versicherungsnehmer kann bei der aufgeschobenen Privatrentenversicherung den vereinbarten Beginn der Rentenzahlung beitragsfrei bis zu 5 Jahre über den ursprünglichen Termin hinaus verschieben, sofern das Alter der versicherten Person zum Zeitpunkt des ursprünglichen Rentenbeginntermins zwischen 55 und 65 Jahren liegt.

Versicherte Person

Die versicherte Person ist diejenige, deren Leben oder Gesundheit versichert ist. Ihre Risikosituation (Alter, Gesundheitszustand, Beruf o.ä.) ist Kalkulationsgrundlage für die Berechnung des Beitrages. Stirbt die versicherte Person, erlebt sie den Ablauf der vereinbarten Versicherungsdauer, tritt ein Krankheitsfall ein oder wird sie berufs- bzw. erwerbsunfähig, dann wird die jeweilige Versicherungsleistung fällig.

Versicherungsbestätigungskarte

In der Kfz-Haftpflichtsparte wird das Bestehen der Versicherung durch eine Versicherungsbestätigungskarte, auch Deckungskarte oder Doppelkarte genannt, von der Versicherungsgesellschaft bestätigt. Die Versicherungsbestätigungskarte ist Voraussetzung zur Anmeldung eines Autos bei der Kfz-Zulassungsstelle.

Versicherungsnehmer

Der Versicherungsnehmer (VN) ist der Vertragspartner des Versicherungsunternehmens. Der VN schuldet die Prämie und hat i.d.R. Anspruch auf die entsprechende Versicherungsleistung (Ausnahme z.B. arbeitnehmerfinanzierte Direktversicherung). Als versicherte Person kann auch eine andere Person als die des VN eingesetzt werden.

Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung - Definition

Die Versicherungspflichtgrenze (=Jahresarbeitsentgeltgrenze) bestimmt für Arbeitnehmer die Einkommensgrenze, ab der ein Wechsel in die private Krankenvollversicherung möglich ist (Wahlfreiheit zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung). Solange sich das Einkommen unterhalb dieser Grenze bewegt, unterliegt der Arbeitnehmer der Versicherungspflicht.

Beachten Sie: Für Selbstständige, freiberuflich Tätige und Beihilfeberechtigte gilt grundsätzlich die Wahlfreiheit zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung ohne Berücksichtigung einer Versicherungspflichtgrenze.

Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung - Höhe

Die Versicherungspflichtgrenze liegt im Jahr 2010 bei 49.950 EUR pro Jahr bzw. 4.162,50 Euro monatlich (brutto).

siehe dazu auch Beitragsbemessungsgrenze

Vertragsdauer

Die Vertragsdauer einer Versicherung hängt von den vertraglichen Vereinbarungen ab. Der Versicherungsschutz beginnt in der Regel mit der Annahme des Vertrages durch das Versicherungsunternehmen und der Zahlung des ersten Beitrages.

Das Ende eines Versicherungsvertrages hängt von der Art des versicherten Risikos und den vertraglichen Vereinbarungen ab. In der Lebensversicherung kann der Vertrag mit dem Ablauf der Versicherungsdauer und Auszahlung der Leistungen an den Bezugsberechtigten enden. Ebenso endet die LV, wenn der Leistungsfall "Tod der versicherten Person" eintritt und die Auszahlung an den Bezugsberechtigen erfolgt.

Verzinsliche Ansammlung in der Lebensversicherung

Art der Überschussverwendung: Bei der verzinslichen Ansammlung werden die zugeteilten Überschussanteile vom Versicherer angespart und verzinst. Bei Ablauf der Versicherung wird dann zur Grundversicherungssumme das verzinste Überschussguthaben ausgezahlt. I.d.R. kann der Versicherungsnehmer während der Laufzeit des Vertrages ganz oder teilweise über das vorhandene Überschussguthaben verfügen.

Vollkaskoversicherung

Die Vollkaskoversicherung ist eine Fahrzeugvollversicherung. Sie empfiehlt sich speziell für neue oder höherwertige Fahrzeuge, da sie auch Schäden an dem Fahrzeug ersetzt, die der berechtigte Fahrer selbst weder grob fahrlässig noch vorsätzlich verursacht hat (z.B. Zusammenstoß mit einem anderem Fahrzeug, Auffahren auf ein Hindernis, Schleudern bei Glatteis) oder durch mutwillige Handlungen fremder Personen herbeigeführt wurden. Sie umfasst zudem alle Gefahren der Teilkaskoversicherung.

Vorvertragliche Anzeigepflicht

Der Versicherungsnehmer hat die Obliegenheit, alle ihm bekannten Umstände, deren Übernahme ein Risiko für den Versicherer darstellen können, anzugeben. Dies ermöglicht dem Versicherer das Risiko objektiv einzuschätzen. Die Anzeigepflicht gilt vom Zeitraum des Antrages bis zur Antragsannahme.

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