Versicherungsschutz speziell für die Kleinsten. Lohnt sich das?

Sobald Paare Kinder in die Welt setzen, dreht sich (meist) alles nur noch um die Kleinen: Die Sicherheit und das Wohlbefinden des Nachwuchses stehen dann an erster Stelle. Wer also Unfälle, größere Schäden oder eine schwerwiegende Krankheit absichern möchte, ist mit einer Versicherung für den Nachwuchs gut beraten - welche Lösungen sind sinnvoll und welche Optionen gibt es da überhaupt? Darum geht es in diesem Ratgeber.

Kleine Kinder, kleine Sorgen…?

Auch die besten Helikopter-Eltern können nicht immer alle Unfälle oder Gefahren vermeiden. Zumindest finanzielle Folgen lassen sich aber von Versicherungen absichern. Der so genannte Kinderschutz dient dabei gleichzeitig als Absicherung und kluge Vorsorge. Denn damit lassen sich nicht nur Unfälle der kleinen Racker absichern, sondern man kann gleichzeitig umfangreich für den Fall einer schweren Krankheit vorsorgen.

Und das aus gutem Grund, denn oft werden bleibende Schäden gar nicht von Unfällen verursacht. Stattdessen führen immer wieder auch schwere Erkrankungen im Kindesalter zu dauerhaften Beeinträchtigungen, die ein ganzes Leben lang nachwirken.

Bei der Bayerischen Versicherung besteht der Kinderschutz deshalb aus vier sinnvollen Bausteinen, die den tatsächlichen Schutz- und Vorsorgebedarf der Kleinsten optimal abdecken:

  • Unfallschutz
  • Absicherung bei schwerer Krankheit
  • Aufenthalt im Krankenhaus
  • Ausbildungsvorsorge

Gut zu wissen:

Der Versicherungsschutz gilt übrigens bis zum 25. Lebensjahr. Sollte in diesem Zeitraum ein Leistungsfall eintreten, wird lebenslang Rente gezahlt. Auch der reibungslose Wechsel von Kinderschutz zu Berufsunfähigkeit ist möglich - ganz ohne eine vorher notwendige Gesundheitsprüfung.

Darum ist eine private Unfallversicherung für Kinder sinnvoll!

Mal Hand aufs Herz: Wer sich an die wilden Jahre seiner eigenen Kindheit erinnert, findet den Abschluss einer Kinderunfallversicherung bestimmt sinnvoll. Oft gab es da Situationen, in denen man von “noch mal Glück gehabt” sprechen kann. Nicht immer aber gehen Unfälle glimpflich aus. Manche Verletzungen sind schwerwiegend und haben langfristige Folgen, die das ganze Leben beeinträchtigen können.

Eine private Unfallversicherung hilft in diesen Fällen den Eltern einen finanziellen Rückhalt zu geben. Gerade wenn der Unfall eine bleibende oder längere Gesundheitsschädigung nach sich zieht, und dann beispielsweise die Wohnung umgebaut werden muss, so dass sich das Kind möglichst selbstständig bewegen kann. Dann tritt die private Unfallversicherung in Kraft. Der gesetzliche Unfallschutz bietet nämlich nur lückenhaft Schutz.

Was deckt eine private Unfallversicherung ab?

Die gesetzliche Unfallkasse zahlt nur dann, wenn sich der Unfall auf dem Weg zum Kindergarten oder zur Schule bzw. während des Unterrichts ereignet. Alle Freizeitaktivitäten danach oder zwischendurch sind jedoch nicht abgesichert. Wie schnell kann der Spontanbesuch bei der Freundin oder der Abstecher auf dem Bolzplatz zum Verhängnis werden. Und auch am Wochenende sind Kinder nicht geschützt, wenn sie beispielsweise vom Fahrrad oder von der Treppe stürzen. Eine private Unfallversicherung deckt auch diese Situationen ab.

Worauf müssen Sie beim Abschluss einer privaten Unfallversicherung achten?

Nicht alle privaten Unfallversicherungen sind gleich. Es kommt immer auf den Tarif an den man wählt und vor allem auf die dort beinhalteten Mindestleistungen. Zum Beispiel gibt es Tarife, die auch Verrenkungen, Zerrungen und Brüche abdecken, die aus erhöhter Kraftanstrengung entstehen – diese sind meist nicht mit abgedeckt.

Darüber hinaus ist zu empfehlen, dass auch Infektionen etwa durch einen Insektenstich oder eine Impfung versichert sind.

Eltern sollten auch daran denken, für ihre Sprösslinge vorzusorgen, wenn der schlimmste Fall eintritt und beide Elternteile verunglücken. Hier gibt es sogenannte Todesfallsummen, die zum Beispiel bis zu 100.000 Euro oder gar ohne Begrenzung absichern.

Wer also nach einer sinnvollen Absicherung für sowohl Unfälle als auch schwere Krankheiten sucht, sollte deshalb unbedingt folgende Punkte beachten:

  • Überprüfen Sie vor dem Abschluss einer Unfallversicherung für Kinder ganz genau, was von der Versicherung alles abgesichert wird – und wofür sie nicht bezahlt.
  • Der Abschluss einer Unfallversicherung für Kinder ist (etwa im Gegensatz zu einer Haftpflichtversicherung) erst ab dem 1. Lebensjahr möglich.
  • Je früher Sie sich also mit dem Thema befassen, desto besser!

Immer mit dabei - warum eine Krankenhauszusatzversicherung Sinn macht!

Wie eingangs schon beschrieben, die kleinen Wilden müssen toben und ihre Welt entdecken – meist machen sie das ungestüm und ohne Rand und Band. Ob das Klettern auf Bäumen, mit dem Skateboard fahren oder beim Ausritt mit dem Pferd, Unfälle kommen vor. Und bei einem gebrochenen Bein oder einer schweren Gehirnerschütterung ist der Aufenthalt im Krankenhaus dann meist die Konsequenz.

Eltern müssen ihren Nachwuchs in solch schweren Zeiten aber nicht alleine lassen. Mit dem sogenannten Rooming-in darf man als Elternteil beim kleinen Patienten mit im Zimmer übernachten – ein großer Trost, wenn man Mama oder Papa in der Nähe weiß.

Des weiteren, gibt einem eine Krankenhauszusatzversicherung die Möglichkeit sich für ein Krankenhaus seiner Wahl zu entscheiden und auch ob die Behandlung zum Beispiel vom Chefarzt durchgeführt werden soll. Bei der Behandlung von Familienmitgliedern, besonders bei Kindern ist die Wahl eines Spezialisten oft maßgeblich für den Verlauf und Erfolg der Genesung.

Schon heute an morgen denken!

Gerade dann, wenn die Kinder noch ganz klein sind, ist es oft schwer vorstellbar, dass das Ausbildungsalter schon (sehr) bald vor der Tür steht. Doch mal ehrlich: Die Zeit fliegt! Daher sollte man am besten schon so früh wie möglich auch an diese Etappe denken. Denn nur so stellen Sie schon jetzt sicher, dass sich später auch in finanzieller Hinsicht die richtigen (Ausbildungs-)Türen für die Kleinen öffnen. Ganz gleich, in welche Richtung es sie später einmal treibt.

Hier kommt die plusrente ins Spiel. Denn mit ihr kann man ganz einfach beim Online-Shopping mit Cashback für die Ausbildung der Kinder sparen. Klingt komisch? Lohnt sich aber! Bei über 1300 Online-Anbietern kann man Punkte sammeln und diese werden dann ab einem Mindestguthaben von 50 Euro auf das Ausbildungskonto der Kinder übertragen.

Experten-Tipp:

Das Besondere an der plusrente: Eltern müssen nicht alleine sammeln, sie können die ganze Familie mit einbeziehen. Denn sowohl Oma und Opa, als auch Paten bzw. andere Verwandte können für die Ausbildungsversicherung der Kinder "mitshoppen".