Zur geplanten Änderung des Höchstrechnungs- /Garantiezinses

Vielleicht haben Sie es bereits aus der Presse erfahren: Die Bundesregierung plant die Abschaffung des Höchstrechnungszinses (vereinfacht auch als Garantiezins bezeichnet) von 1,25 Prozent auf Lebens- und Rentenversicherungen. Das wäre bedauerlich - denn in Zeiten von Niedrigzinsen und geringer Inflation sind 1,25 Prozent Höchstrechnungszins ein attraktives Angebot.

Die gute Nachricht ist: Sie können sich noch bis zum 31. Dezember 2015 dieses Angebot sichern und damit sowohl in der Ansparphase als auch in der hoffentlich langen Zeit der Rentenzahlungen davon profitieren.

Unsere Leistung für Sie:

  • Ihr Berater informiert Sie gerne kostenlos über Ihren aktuellen Rentenanspruch – und mögliche Ansprüche aus betrieblicher und privater Altersvorsorge.
  • Stellt sich heraus, dass Ihre Rente fürs Alter nicht ausreicht, können Sie sofort handeln. Zum Beispiel, um sich bis 31.12.2015 den aktuellen Höchstrechnungszins von 1,25 % zu sichern.

Wichtig für Sie: Ihre bereits abgeschlossenen Verträge sind nicht betroffen. Dabei ist unerheblich, ob Sie diese bei der Bayerischen oder einem anderen Anbieter abgeschlossen haben.

Die 100-jährigen kommen. Kommen Sie mit!

Die Lebenserwartung in Deutschland steigt stetig. 80 Prozent der heute 65-Jährigen werden statistisch gesehen 85 Jahre alt. Und die über 100-Jährigen sind die am schnellsten wachsende Bevölkerungsgruppe.

Ein langer Ruhestand klingt prinzipiell einmal positiv. Aber: Jedem dritten Arbeitnehmer droht nach Expertenberechnungen eine Rente unterhalb des Grundsicherungsbedarfs von derzeit 688 Euro im Monat.

Betrachtet man diese Zahlen, dann wird schnell klar, welche Rolle gerade die Lebensversicherung in dieser Zeit spielt. Denn im Gegensatz zu Banksparplänen, die Rentenzahlungen bis zum Alter von 85 Jahren abdecken, bietet die Lebensversicherung eine lebenslange Rente. Und das bei deutlich höheren Zinsen.

Das kleine Einmaleins des Höchstrechnungszinses

Was ist der Höchstrechnungszins?

Bei der klassischen Lebensversicherung garantieren Versicherungs-Unternehmen ihren Kunden für die gesamte Vertragsdauer die vertraglich vereinbarten Leistungen, etwa lebenslange Rentenzahlungen. Um diese Garantien für mehrere Jahrzehnte oder eben auch lebenslang erfüllen zu können, werden für jeden Vertrag Reserven in Form von Deckungsrückstellungen gebildet. Der Höchstrechnungszins legt dabei den Zinssatz fest, den Versicherungen für die Berechnung der Deckungsrückstellungen maximal zugrunde legen dürfen. Er stellt eine Obergrenze dar, die nicht überschritten werden darf. Der bei Vertragsabschluss gültige Höchstrechnungszins bleibt für die gesamte Laufzeit des Vertrags unverändert.

Wer legt den Höchstrechnungszins fest?

Bisher wurde der Höchstrechnungszins durch das Bundesministerium der Finanzen festgelegt. Die Deutsche Aktuarvereinigung und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht haben gegenüber dem Bundesfinanzministerium jährlich Empfehlungen zum Höchstrechnungszins abgegeben. Das Ministerium entschied dann darüber, ob der aktuelle Höchstrechnungszins beibehalten wird oder nicht.

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