Immer wieder im Gespräch: Der Höchstrechnungs- bzw. Garantiezins

Immer wieder steht die Abschaffung des Höchstrechnungszinses (vereinfacht auch als Garantiezins bezeichnet) auf Lebens- und Rentenversicherungen zur Diskussion und sorgt bei Versicherungskunden wie bei den Versicherern selbst für Unruhe.

Die gute Nachricht ist: Der Höchstrechnungszins ist nicht alles. Es gibt wesentlich mehr Faktoren, die für die Rentabilität Ihrer privaten Altersvorosrge wichtig sind.

Unsere Leistung für Sie:

  • Ihr Berater informiert Sie gerne kostenlos über Ihren aktuellen Rentenanspruch – und mögliche Ansprüche aus betrieblicher und privater Altersvorsorge.
  • Stellt sich heraus, dass Ihre Rente fürs Alter nicht ausreicht, können Sie sofort handeln.

Wichtig für Sie: Für bereits abgeschlossenen Verträge bleibt der zum Abschlusstermin geltende Höchstrechnungszins immer unverändert. Dabei ist unerheblich, ob Sie diese bei der Bayerischen oder einem anderen Anbieter abgeschlossen haben.

Die 100-jährigen kommen. Kommen Sie mit!

Die Lebenserwartung in Deutschland steigt stetig. 80 Prozent der heute 65-Jährigen werden statistisch gesehen 85 Jahre alt. Und die über 100-Jährigen sind die am schnellsten wachsende Bevölkerungsgruppe.

Ein langer Ruhestand klingt prinzipiell einmal positiv. Aber: Jedem dritten Arbeitnehmer droht nach Expertenberechnungen eine Rente unterhalb des Grundsicherungsbedarfs von derzeit 688 Euro im Monat.

Betrachtet man diese Zahlen, dann wird schnell klar, welche Rolle gerade die Lebensversicherung in dieser Zeit spielt. Denn im Gegensatz zu Banksparplänen, die Rentenzahlungen bis zum Alter von 85 Jahren abdecken, bietet die Lebensversicherung eine lebenslange Rente. Und das bei deutlich höheren Zinsen.

Das kleine Einmaleins des Höchstrechnungszinses

Was ist der Höchstrechnungszins?

Bei der klassischen Lebensversicherung garantieren Versicherungs-Unternehmen ihren Kunden für die gesamte Vertragsdauer die vertraglich vereinbarten Leistungen, etwa lebenslange Rentenzahlungen. Um diese Garantien für mehrere Jahrzehnte oder eben auch lebenslang erfüllen zu können, werden für jeden Vertrag Reserven in Form von Deckungsrückstellungen gebildet. Der Höchstrechnungszins legt dabei den Zinssatz fest, den Versicherungen für die Berechnung der Deckungsrückstellungen maximal zugrunde legen dürfen. Er stellt eine Obergrenze dar, die nicht überschritten werden darf. Der bei Vertragsabschluss gültige Höchstrechnungszins bleibt für die gesamte Laufzeit des Vertrags unverändert.

Wer legt den Höchstrechnungszins fest?

Bisher wurde der Höchstrechnungszins durch das Bundesministerium der Finanzen festgelegt. Die Deutsche Aktuarvereinigung und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht haben gegenüber dem Bundesfinanzministerium jährlich Empfehlungen zum Höchstrechnungszins abgegeben. Das Ministerium entschied dann darüber, ob der aktuelle Höchstrechnungszins beibehalten wird oder nicht.

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